Primatwechsel per 1.1.2018

Der Stadtrat hat die Vorlage am 11. Mai 2017 beraten. Dabei folgte er den Anträgen der vorberatenden Kommission und beschloss:

1. auf eine zweite Lesung zu verzichten;

2. die vom Gemeinderat vorgeschlagene Totalrevision des               Personalvorsorgereglements ohne inhaltliche Änderungen zu verabschieden;  

3. auf eine freiwillige Volksabstimmung unter dem Vorbehalt des fakultativen Referendums zu verzichten und

4. auf Antrag der vorberatenden Kommission den Primatwechsel bereits auf 1. Januar 2018 in Kraft zu setzen.

Die Beschlüsse des Stadtrates werden voraussichtlich am 20. Mai 2017 publiziert. Danach beginnt die 60-tägige Referendumsfrist zu laufen. Sie endet am 18. Juli 2017. Wird das Referendum nicht ergriffen, tritt das neue Personalvorsorgereglement per
1. Januar 2018 in Kraft.

Der Primatwechsel sieht eine volle Besitzstandsgarantie für die Altersrenten im Alter 63 vor. Das bedeutet, dass die Altersrente im Alter 63 nach dem Wechsel ins Beitragsprimat für alle versicherten Mitarbeitenden mindestens gleich hoch ausfällt, wie im bisherigen Leistungsprimat. Die Arbeitgeberinnen sind bereit, die dafür notwendige Übergangseinlage zu übernehmen.  

Der neue Vorsorgeplan bietet den versicherten Mitarbeitenden zudem zwei zusätzliche Sparplanvarianten. Mit den Varianten Minus und Plus, kann die Beitragshöhe an die eigenen finanziellen Möglichkeiten angepasst werden. Die Wahl des Sparplans kann jährlich einmal jeweils auf den 1. Januar geändert werden. 

Wie bisher kann eine bestehende Vorsorgelücke oder eine Renteneinbusse wegen vorzeitiger Pensionierung eingekauft werden.

Die Rentnerinnen und Rentner sind vom Primatwechsel nicht betroffen. Die laufenden Renten werden weiterhin in der gewohnten Höhe ausgerichtet.

Die Ansprüche auf Hinterlassenenleistungen bleiben unverändert (Ehegattenrente 60 Prozent der laufenden Alters- oder Invalidenrente; Kinder- und Waisenrenten 15 Prozent der laufenden Alters- oder Invalidenrente). Auch die Bestimmungen zum Bezug der Überbrückungsrente und der Berechnung der Leistungshöhe werden aus dem heutigen Leistungsprimatplan unverändert in den neuen Beitragsprimatplan übernommen.

Die PVK beginnt nun umgehend mit der administrativen und technischen Umsetzung des Primatwechsels.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir im Moment noch keine detaillierten Berechnungen zu Vorsorgesituationen für das Jahr 2018 und weiter in die Zukunft anstellen können.

Geplant ist, dass wir Ihnen spätestens im September 2017 detaillierte Informationen zu allen wesentlichen Änderungen des Vorsorgeplans abgeben können. Gleichzeitig werden wir Ihnen einen Vorsorgeausweis mit den heutigen Leistungsansprüchen aus dem Leistungsprimat und einen Vorsorgeausweis mit den Ansprüchen im neuen Beitragsprimatplan berechnen und zustellen.  

Das vom Stadtrat behandelte Personalvorsorgereglement PVR (Stand 21. September 2016) und der Entwurf der neuen Personalvorsorgeverordnung PVV (Stand 21. September 2016) finden Sie hier. 

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