Vorbezug für Wohneigentum

Zur Finanzierung von Wohneigentum zum eigenen Bedarf können Leistungen der Personalvorsorgekasse vorbezogen oder deren Anspruch verpfändet werden.

Verwendungszweck

Als Wohneigentum gilt das Einfamilienhaus oder die Wohnung. Zweitwohnungen, Ferienhäuser, Mobilheime, Miet-Kauf-Pläne etc. gelten nicht als Wohneigentum im Sinne der Wohneigentumsförderung. Zulässige Formen des Wohneigentums sind das Eigentum, das Miteigentum (namentlich das Stockwerkeigentum), das Gesamteigentum mit dem Ehegatten und das selbständige und dauernde Baurecht. Die Gelder können zu folgenden Zwecken vorbezogen oder verpfändet werden:

  • Erstellung und Erwerb von Wohneigentum
  • Amortisation von bestehenden Hypotheken
  • Erwerb von Anteilscheinen einer Wohnbaugenossenschaft oder ähnlicher Beteiligungen oder Gewährung von Mieterdarlehen an einen gemeinnützigen Wohnbauträger
  • Wertvermehrende oder werterhaltende Investitionen

Zur Deckung von reinen Unterhaltskosten und laufenden Zahlungen (z.B. Hypothekarzinsen) können die Mittel der beruflichen Vorsorge nicht verwendet werden.

Verfügbare Vorsorgegelder

Die verfügbaren Vorsorgegelder sind auf dem persönlichen Versicherungsausweis ersichtlich. Der Mindestbezug beträgt 20 000 Franken. Auf dem Versicherungsausweis ist ebenfalls vermerkt, falls bereits Gelder vorbezogen oder verpfändet wurden.

Wenn persönliche Einkäufe getätigt wurden, ist ein Vorbezug für Wohneigentum frühestens nach Ablauf von 3 Jahren wieder möglich.   

Weitere Informationen

Weitere Informationen entnehmen Sie unserem Merkblatt.

Wenn Sie sich für einen Vorbezug entschliessen, senden Sie uns bitte das ausgefüllte Antragsformular mit den erforderlichen Unterlagen zu.

 ________________________

Läuft Ihre Hypothek aus?

Bei uns können Sie Hypotheken abschliessen!
Melden Sie sich bei:
Fritz Schaffer
031 321 65 85
Lesen Sie mehr...

_________________________


Sie finden uns:
Personalvorsorge-
kasse der Stadt Bern
Laupenstrasse 10
3008 Bern

_________________________